Welche Formen der Kündigung gibt es beim DSL?

Formen der Kündigung beim DSL

Die Kündigung eines DSL-Anschlusses sollte keine Probleme mit sich bringen. Zumal viele Internetanbieter bereits dafür sorgen, dass ein Vertrag mit einer vergleichsweise geringen Wartezeit kündbar ist. Sollte ein Kunde in einem langwierigen Vertrag stecken und aber doch kündigen wollen, ist ihm dies rechtlich nicht möglich. Noch vor einem Abschluss sollte folglich geprüft werden, welche Konditionen für die Kündigung herrschen. Im Falle eines Umzugs ist es üblicherweise zudem möglich, das DSL-Produkt mit umzuziehen. Dann ist es möglicherweise nicht einmal nötig einen Vertrag zu kündigen. Die Mindestvertragslaufzeit ist in jedem Fall einzuhalten, aber der Service der Anbieter ist nicht immer schlecht. Viele Provider bieten bereits solch einen Umzugsservice, der die Situation entlasten kann. Ansonsten gilt immer die Mindestvertragslaufzeit, für die es nur wenige Rechte eine besonderen Kündigung gibt. Nach dem Abschluss des Vertrags erhalten Kunden die Möglichkeit, über zwei Wochen hinweg vom Vertrag zurückzutreten. Nach dieser Zeit besteht keine normale Möglichkeit mehr. Allein

  • das Versterben
  • eine Privatinsolvenz oder
  • ein Umzug ins Ausland

vermögen einem Kunden das Recht zu geben, aus solch einem Vertrag auszuscheiden.

Die Vertragsbedingungen der Provider

Ein Vertrag muss aber nicht 24 Monate Laufzeit beinhalten. Der Provider kann für seine Kunden grundlegend auch andere Bedingungen schaffen. Der Kunde muss dann nicht mehr über viele Monate hinweg warten, wenn sein Vertrag beispielsweise nur einen Monat Kündigungsfrist mit sich bringt. Dies bedeutet, dass ein Kunde einen Monat vor einem gewünschten Vertragsende kündigt. Für ausreichend Klarheit sollte ein Kunde möglichst gut auf seine Vertragsbedingungen achten und sollte für sich schon zuvor Klarheit schaffen. Ein Provider erklärt bereits in seiner Werbung oder in einer Übersicht über seine Leistungen, welche vertraglichen Details bestehen oder einen Vorteil für einen Kunden bedeuten. Zu diesen besonderen Leistungen zählt häufig ebenfalls eine gute Informationsübersicht über vertragliche Rahmendetails. Diese muss der Kunde akzeptieren und kann sie nicht ohne weiteres verändern. Die Suche nach einem Anbieter mit besonders gutem Kundenservice fällt im Grunde aber nicht schwer. In einem Vergleich für Provider ist solch ein Internetanbieter mit kurzen Kündigungszeiträumen beispielsweise auszusuchen. Sollte es zu dem Wunsch einer Kündigung kommen, sollte ein Kunde so rechtzeitig, wie möglich, auf schriftlichem Wege eine Kündigung an den Provider schicken. Nicht jeder Provider akzeptiert eine Kündigung per E-Mail. Daher sollte zumindest ein E-Brief gesendet werden, falls dies möglich ist. Optimal erfolgt eine Kündigung in einem wichtigen Fall per Einschreiben, damit ein Nachweis vorliegt. Die gegebenen Kündigungsfristen, wie etwa spätestens sechs Monate vor Vertragsende, sind unbedingt einzuhalten.

Besondere Kündigungsgründe

Besondere Kündigungsgründe

Die Kündigung eines laufenden Vertrags ist darüber hinaus ebenso durch besondere Gründe möglich. Ein Grund hierfür ist zum Beispiel ein vollständiger Ausfall des Internets für einen Zeitraum von zwei Monaten. Dann ist eine fristlose Kündigung möglich, die sogar in Verbindung mit einem Schadenersatz steht. Eine Nichterbringung einer Leistung ist im Grunde die einzige weitere Möglichkeit, einen Vertrag nicht weiter führen zu müssen. Weiterhin ist in diesem Kontext die Option enthalten, einen Vertrag zu kündigen, falls die Geschwindigkeit des DSL unter keinen Umständen der Geschwindigkeit entspricht, die der Provider angibt. Hierfür müssen Kunden zunächst aber belegen, dass dies tatsächlich der Fall ist. Sollten also ein besserer Standort des Modems, ein DFÜ-Optimierer, eine Optimierung des PCs oder vergleichbare Maßnahmen die Geschwindigkeit verbessern, ist dies nicht der Fall. Allein ein technischer Defekt, der auch nicht durch das Austauschen des Modems zu beheben ist, zählt in diesem Zusammenhang als ausschlaggebend. Für ein Sonderkündigungsrecht sollten dann möglichst nicht auch noch Servicegebühren verlangt werden. Aus diesen Gründen erscheint es sinnvoll, einen Vertrag nach Möglichkeit so auszusuchen, dass dieser schon gar nicht erst Probleme entstehen lässt.

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